Manual der gynäkologischen Onkologie

VI. Uterussarkom

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6.1. Diagnostik

    Frauen mit Blutungsstörungen in der Prä- und Postmenopause sollten nach primärem Ausschluss eines Malignoms durch Abklärung der Zervix und Vagina einer histologischen Abklärung des Cavum uteri unterzogen werden. Beim endometrialen Stromasarkom kann ein auffälliger Ultraschall (inhomogenes Endometrium, schlechte Abgrenzung gegenüber dem Myometrium) zur weiteren Abklärung und Diagnose führen. Leiomyosarkome imponieren vaginalsonographisch meist als unilokuläre Raumforderungen der Uteruswand, die in der Bildgebung nicht von Myomen unterschieden werden können. In Einzelfällen (!) kann ein rasch wachsendes Myom zur operativen Abklärung führen, obwohl weniger als 0,5 % der „rasch wachsenden“ Leiomyome tatsächlich Sarkome sind (Parker et al., 1994).