(Gestational Trophoblastic Neoplasia = GTN)
AutorInnen:
Lukas Hefler, Nicole Concin, Stephan Polterauer, Clemens Tempfer
Kapitelverantwortlich: Lukas Hefler
Einleitung: GTNs sind eine heterogene Gruppe von Tumoren und entstehen aus Trophoblastgewebe der Plazenta. Die Pathogenese ist einzigartig, da es sich um einen maternalen Tumor handelt, der aus fetalem Gewebe entsteht. GTNs sind hormonell aktiv und sezernieren die Beta-Untereinheit des humanen Choriongonadotropins (β-hCG). Je nach dem morphologischen Aufbau lassen sich folgende Formen der GTNs unterscheiden: die nicht-invasive komplette oder partielle Blasenmole, die invasive bzw. metastasierende Mole, das invasive Chorionkarzinom sowie der invasive Placental Site Trophoblastic Tumor (PSTT). Etwa die Hälfte bis 2/3 der Fälle maligner GTNs treten nach Molenschwangerschaften auf, der Rest nach normalen Schwangerschaften, Spontanaborten und Tubengraviditäten.

